Weihnachtsmärkte 2026: Starttermine nach Städten
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Die Saison der Weihnachtsmärkte 2026 in den großen Städten Deutschlands beginnt Mitte November: Der erste der großen Innenstadtmärkte öffnet am Freitag, 13. November, in Köln. Die meisten bekannten Märkte folgen in der Woche ab dem 23. November. Wir haben die offiziellen Seiten der Städte und Veranstalter für 2026 geprüft: Die hier genannten Eröffnungstermine sind dort bestätigt, einige Öffnungszeiten und Details zum Eintritt standen Ende Oktober aber noch nicht endgültig fest. Die Märkte sind nach Regionen von Süden nach Norden geordnet.
Ein Datum prägt den Kalender in diesem Jahr: Der Totensonntag, der evangelische Gedenktag für die Verstorbenen, fällt auf den 22. November 2026. Nach den Feiertagsgesetzen der meisten Bundesländer ist er ein geschützter stiller Tag, deshalb öffnen viele Märkte erst am Montag danach oder bleiben an diesem einen Sonntag geschlossen. Der erste Adventssonntag folgt am 29. November.
Weihnachtsmärkte 2026: Wann die Saison beginnt
Köln startet unter den großen Städten früh. Der Hafen-Weihnachtsmarkt am Rheinauhafen öffnet am 13. November, die Märkte am Dom und auf dem Neumarkt folgen am 16. November. München zieht seinen wichtigsten Markt in diesem Jahr auf Freitag, 20. November, vor, und Düsseldorf beginnt am Donnerstag, 19. November. In einer großen Gruppe von Städten, darunter Berlin, Hamburg, Frankfurt, Bremen und Hannover, öffnen die Märkte am Montag, 23. November. Leipzig, Dresden, Stuttgart und zuletzt Nürnberg folgen später in derselben Woche.
Einige kleinere Wintermärkte haben sogar schon früher geöffnet. Laut dem Reisemagazin Travelbook hat der Wandsbeker Winterzauber in Hamburg am 31. Oktober eröffnet. Die meisten traditionellen Innenstadtmärkte schließen dagegen am 22., 23. oder 24. Dezember, und nur wenige bleiben zwischen Weihnachten und Neujahr geöffnet. Wer mehrere Weihnachtsmärkte 2026 in verschiedenen Städten besuchen möchte, sollte die Schlusstermine genauso sorgfältig prüfen wie die Eröffnungstermine.
Süddeutschland: München, Nürnberg und Stuttgart
Der Münchner Christkindlmarkt rund um den Marienplatz öffnet am Freitag, 20. November, und dauert bis Donnerstag, 24. Dezember. Nach Angaben der Stadt beginnt er nun am Freitag vor dem Totensonntag statt wie in früheren Jahren am Montag vor dem ersten Adventssonntag. Am 22. November bleiben alle Stände geschlossen und öffnen am nächsten Tag wieder. Der Markt ist montags bis samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr geöffnet, an Heiligabend von 10 bis 14 Uhr. Laut einer Pressemitteilung der Stadt eröffnet Oberbürgermeister Dominik Krause den Markt am 20. November. Neben der Kirche St. Peter verkauft der Kripperlmarkt Krippen und Figuren zu denselben Öffnungszeiten.
Nürnberg bleibt bei seinem traditionell späteren Start. Der Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt öffnet am Freitag, 27. November, mit dem feierlichen Prolog um 17:30 Uhr und dauert bis zum 24. Dezember. Er ist täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet, am Eröffnungstag bis 22 Uhr und an Heiligabend bis 14 Uhr. In Stuttgart öffnet der Weihnachtsmarkt am Mittwoch, 25. November: Die Stände starten um 17 Uhr, die offizielle Eröffnung folgt um 18 Uhr im Innenhof des Alten Schlosses. Er dauert bis zum 23. Dezember und ist sonntags bis donnerstags von 11 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags bis 22 Uhr geöffnet.

Westdeutschland: Köln, Düsseldorf und Frankfurt
Mehrere große Kölner Märkte haben unterschiedliche Termine. Der Hafen-Weihnachtsmarkt am Rheinauhafen beim Schokoladenmuseum läuft vom 13. November 2026 bis zum 3. Januar 2027, eine ungewöhnlich lange Saison. Der Markt am Kölner Dom öffnet am Montag, 16. November, und schließt am Mittwoch, 23. Dezember. Er ist sonntags bis mittwochs von 11 bis 21 Uhr, donnerstags und freitags bis 22 Uhr und samstags von 10 bis 22 Uhr geöffnet und bleibt am Totensonntag geschlossen. Der Markt der Engel auf dem Neumarkt hat dieselben Termine und ist am 22. November ebenfalls geschlossen.
Düsseldorf verteilt seinen Weihnachtsmarkt vom Donnerstag, 19. November, bis Mittwoch, 30. Dezember, auf mehrere Plätze in der Innenstadt. Visit Düsseldorf nennt Öffnungszeiten von 11 bis 20 Uhr sonntags bis donnerstags und von 11 bis 21 Uhr freitags und samstags. Am Totensonntag und am 25. Dezember ist der Markt geschlossen, an Heiligabend hat er von 11 bis 15 Uhr und am 26. Dezember von 14 bis 21 Uhr geöffnet. In Frankfurt läuft der Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg und den umliegenden Plätzen, darunter Paulsplatz, Mainkai und Hauptwache, von Montag, 23. November, bis Dienstag, 22. Dezember. Geöffnet ist er montags bis samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr, und Oberbürgermeister Mike Josef eröffnet ihn am ersten Abend auf dem Römerberg.
Ostdeutschland: Berlin, Leipzig und Dresden
Berlin hat Dutzende Weihnachtsmärkte. Der bekannteste, der WeihnachtsZauber auf dem Gendarmenmarkt, läuft von Montag, 23. November, bis zum 31. Dezember, wie sowohl visitBerlin als auch das Stadtportal berlin.de bestätigen. Er gehört zu den wenigen großen Märkten, die Eintritt verlangen. Laut visitBerlin kostet der Eintritt 2 Euro, Kinder unter 12 Jahren zahlen nichts, und an Werktagen ist der Eintritt um die Mittagszeit frei, mit Ausnahmen über die Weihnachtsfeiertage. Die genauen Zeiten für den freien Eintritt und die täglichen Öffnungszeiten standen Ende Oktober noch nicht auf jeder offiziellen Seite endgültig fest, daher lohnt vor dem Besuch ein Blick auf die Website des Veranstalters.
Leipzig eröffnet seinen Weihnachtsmarkt am Dienstag, 24. November, um 17 Uhr, und er dauert bis zum 23. Dezember. Laut dem Tourismusbüro der Stadt füllen mehr als 300 Stände sieben Bereiche der Altstadt, und die Tradition des Marktes reicht bis ins Jahr 1458 zurück. Der Dresdner Striezelmarkt auf dem Altmarkt, den die Stadt als 592. Ausgabe zählt, öffnet am Mittwoch, 25. November, ab 16:30 Uhr und dauert bis zum 24. Dezember. Die Stadt nennt tägliche Öffnungszeiten von 10 bis 21 Uhr und einen kurzen letzten Tag von 10 bis 14 Uhr an Heiligabend.

Norddeutschland: Hamburg, Bremen und Hannover
In Hamburg läuft der Historische Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt vor dem Rathaus von Montag, 23. November, bis Mittwoch, 23. Dezember, und das Stadtportal hamburg.de nennt tägliche Öffnungszeiten von 11 bis 21 Uhr. Der Bremer Schlachte-Zauber an der Weserpromenade hat laut der offiziellen Tourismusseite der Stadt dieselben Termine, vom 23. November bis zum 23. Dezember.
Der Weihnachtsmarkt in der Hannoveraner Altstadt rund um die Marktkirche läuft vom 23. November bis zum 22. Dezember und ist laut dem Stadtportal hannover.de täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Er erstreckt sich vom Platz der Weltausstellung bis zum Ballhofplatz und umfasst ein finnisches Dorf und einen historischen Markt. Der Eintritt ist frei. Alle drei Städte beginnen ihre Weihnachtsmärkte 2026 am selben Montag.
Weihnachtsmärkte 2026: Praktische Tipps für Expats
Abgesehen von wenigen Ausnahmen wie dem Gendarmenmarkt in Berlin ist der Eintritt zu den hier genannten Weihnachtsmärkten 2026 frei, und man bezahlt nur für Essen und Getränke. Glühwein wird meist in einer Keramiktasse mit Pfand ausgeschenkt. Wer die Tasse am Stand zurückgibt, bekommt das Pfand zurück, wer sie als Andenken behält, lässt das Pfand dort. Preise und Pfandbeträge unterscheiden sich von Markt zu Markt, deshalb kann es helfen, etwas Kleingeld und kleine Scheine dabeizuhaben.
Am entspanntesten ist ein Besuch an Nachmittagen unter der Woche. Am Freitag- und Samstagabend und an den Adventswochenenden sind die großen Märkte in Köln, München, Nürnberg und Dresden sehr voll, deshalb sollte man öffentliche Verkehrsmittel nutzen und auf die Tasche achten. Denken Sie daran, dass am Totensonntag, dem 22. November, in mehreren Städten die Stände geschlossen bleiben und dass die meisten Märkte an Heiligabend früh schließen. Mehr über die Saison und darüber, wie man in Deutschland feiert, lesen Sie in unserem Ratgeber zu Fest- und Feiertagen in Deutschland und in unserer Übersicht über gesetzliche Feiertage und Bräuche.
Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt.



